Rechtssatz
Um beurteilen zu können, ob die vom Gesetzgeber bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 58 Abs 1 und 3 AußStrG für die Erledigung eines Rechtsmittels in der Sache abgelehnte Aufhebung der angefochtenen Entscheidung vermeidbar ist, ist es erforderlich, den bisher nicht gehörten Parteien Gelegenheit zu geben, sich am Revisionsrekursverfahren zu beteiligen und ihre materiellen und/oder prozessualen Rechte geltend zu machen (oder auch nicht).
Vorrang der Sacherledigung
Normen
AußStrG 2005 §55 Abs3
AußStrG 2005 §57 Z4
AußStrG 2005 §58 Abs1 Z1
AußStrG 2005 §58 Abs3
AußStrG 2005 §66 Abs1 Z1 AIA7
AußStrG 2005 §66 Abs1 Z1 AIB
AußStrG 2005 §71 Abs4
| 3 Ob 192/07t | OGH | 30.01.2008 |
Beisatz: Hier: Aktenrückstellung an das Erstgericht zur Zustellung der Rekursentscheidung. (T1) |
| 5 Ob 237/09b | OGH | 20.04.2010 |
Beis wie T1; Bem: Hier: Wohnrechtliches Außerstreitverfahren. (T3) |
| 1 Ob 189/18b | OGH | 21.11.2018 |
Vgl aber; Beisatz: Hier: Obsorgeverfahren; Gehörverletzung der Großeltern. (T5)<br/>Beisatz: Geht die Gehörverletzung mit der Notwendigkeit einer Verfahrensergänzung einher, muss sie im Revisionsrekursverfahren zur Aufhebung führen. (T6) |
| 5 Ob 161/20t | OGH | 07.10.2020 |
Vgl; Beisatz: Hier: Verfahren nach dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz. (T7) |
| 2 Ob 126/22a | OGH | 06.09.2022 |
Vgl; Beisatz: Hier: Aktenrückstellung zur Zustellung der Rekursentscheidung und allfälligen Einbringung eines Revisionsrekurses. (T8) |
Dokumentnummer
JJR_20080130_OGH0002_0030OB00192_07T0000_003
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