Normen
ASVG §213a
RL über die Leistung einer Integritätsabgeltung gemäß §213a ASVG §1 Abs2 Z1
| 10 ObS 84/95 | OGH | 08.06.1995 |
| 10 ObS 39/98b | OGH | 10.03.1998 |
Vgl auch; Beisatz: Die Integritätsabgeltung ist im Konkurrenzbereich zwischen ziviler Haftpflichtordnung und Sozialversicherung angesiedelt. Ihr Zweck ist es, durch eine Geldleistung einen gewissen Ausgleich für körperliche Schmerzen, Leid, verminderte Lebensfreude, Beeinträchtigung des Lebensgenusses und ähnliche Ursachen seelichen Unbehagens zu bieten. Damit wird ihre Verwandschaft mit den immateriellen Schadenersatzansprüchen des ABGB deutlich (ARD 4634/21/95). (T1) | ||
| 10 ObS 321/98y | OGH | 10.11.1998 |
| 10 ObS 243/98b | OGH | 10.11.1998 |
| 10 ObS 254/01b | OGH | 25.09.2001 |
Vgl auch; nur: § 213 a Abs 1 ASVG muß daher teleologisch dahin reduziert werden, daß Anspruch auf eine Integritätsabgeltung nur dann besteht, wenn eine vom Verletzten verschiedene Person eine grobfahrlässige Verletzung von Arbeitnehmerschutzvorschriften zu verantworten hat. (T2) | ||
| 10 ObS 95/25f | OGH | 21.10.2025 |
vgl; Beisatz wie T1 | ||
Dokumentnummer
JJR_19950608_OGH0002_010OBS00084_9500000_003
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