OGH 10Os237/70; 11Os30/82; 12Os30/87; 11Os91/91; 12Os186/93; 14Os49/02; 13Os164/02; 12Os149/05m; 14Os127/07v; 15Os20/26v (RS0098659)

OGH10Os237/70; 11Os30/82; 12Os30/87; 11Os91/91; 12Os186/93; 14Os49/02; 13Os164/02; 12Os149/05m; 14Os127/07v; 15Os20/26v25.3.2026

Rechtssatz

Fällt dem Angeklagten eine gleichartige Verbrechensmenge zur Last und sind die deliktischen Angriffe im Urteilstenor nach Zeit, Ort und Gegenstand im Sinne des § 260 Z 1 StPO individualisiert, bedarf es keiner näheren zahlenmäßigen Bestimmung der Einzeltaten mehr.

Normen

StPO §260 Abs1 Z1

10 Os 237/70OGH12.10.1971
11 Os 30/82OGH31.03.1982

Vgl auch

12 Os 30/87OGH11.06.1987

Vgl auch

11 Os 91/91OGH17.09.1991

Vgl auch

12 Os 186/93OGH27.01.1994

Vgl auch

14 Os 49/02OGH25.06.2002

Auch

13 Os 164/02OGH19.02.2003

Auch; Beisatz: Abgrenzung in einer die Einhaltung des Ne-bis-in-idem-Gebotes gewährleistenden Weise gegenüber anderen (möglichen) Taten. (T1)

12 Os 149/05mOGH23.02.2006

Auch

14 Os 127/07vOGH15.01.2008

Vgl auch; Beisatz: Die Zusammenfassung gleichartiger, pauschal individualisierbarer Taten ist unter dem Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 3 StPO nicht zu beanstanden. (T2); Beisatz: Dennoch mögliche Zweifel sind zugunsten eines neuerlich Verurteilten unter dem Aspekt des ne-bis-in-idem Verbots zu beachten. (T3)

15 Os 20/26vOGH25.03.2026

vgl

Dokumentnummer

JJR_19711012_OGH0002_0100OS00237_7000000_001

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