OGH 3Nd2/91; 3Nc104/02b; 3Nc4/04z; 3Nc33/04i; 3Nc50/08w; 3Nc67/08w; 10Nc1/09t; 3Nc36/09p; 3Nc26/12x; 3Nc6/13g; 3Nc23/14h; 8Nc25/15s; 3Nc16/17h; 3Nc22/17s; 3Nc3/18y; 3Nc5/18t; 3Nc13/18v; 3Nc23/19s; 3Nc29/19y; 3Nc72/24d (RS0046326)

OGH3Nd2/91; 3Nc104/02b; 3Nc4/04z; 3Nc33/04i; 3Nc50/08w; 3Nc67/08w; 10Nc1/09t; 3Nc36/09p; 3Nc26/12x; 3Nc6/13g; 3Nc23/14h; 8Nc25/15s; 3Nc16/17h; 3Nc22/17s; 3Nc3/18y; 3Nc5/18t; 3Nc13/18v; 3Nc23/19s; 3Nc29/19y; 3Nc72/24d17.12.2024

Rechtssatz

Ist nach der Aktenlage zwar die inländische Exekutionsgerichtsbarkeit gegeben, fehlt aber eine Norm für die örtliche Zuständigkeit eines inländischen Gerichtes, ist ein inländisches Gericht zu ordinieren. (3 Nd 4/89; 3 Nd 3/90).

Normen

JN §28

3 Nd 2/91OGH03.06.1991
3 Nc 104/02bOGH18.12.2002

Auch

3 Nc 4/04zOGH25.02.2004
3 Nc 33/04iOGH09.11.2004
3 Nc 50/08wOGH29.09.2008

Auch

3 Nc 67/08wOGH04.11.2008

Auch

10 Nc 1/09tOGH16.02.2009

Auch; Beisatz: Hier: Verfahren zur Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Exekutionstitels. (T1)

3 Nc 36/09pOGH09.09.2009

Vgl; Beisatz: Eine Ordination ist auch in Exekutionssachen möglich, wenn bei einer Exekution zwar die inländische Gerichtsbarkeit zu bejahen ist, es aber an einem örtlich zuständigen inländischen Gericht mangelt. (T2)

3 Nc 26/12xOGH21.09.2012

Vgl; Beis wie T2

3 Nc 6/13gOGH20.03.2013

Auch; Beis wie T2

3 Nc 23/14hOGH21.08.2014

Auch; Beis wie T2

8 Nc 25/15sOGH20.05.2015

Vgl auch; Beis wie T1

3 Nc 16/17hOGH30.08.2017
3 Nc 22/17sOGH13.10.2017

Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Die in § 28 Abs 1 Z 2 JN genannten Voraussetzungen müssen kumulativ vorliegen. Fehlt nur eine davon, hat eine Ordination nicht zu erfolgen. (T3)

3 Nc 3/18yOGH24.01.2018

Auch

3 Nc 5/18tOGH21.02.2018

Auch; Beis wie T2; Beisatz: Unmöglichkeit der Exekutionsführung in Luxemburg. (T4)

3 Nc 13/18vOGH27.06.2018

Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Sitz der Verpflichteten in den Niederlanden. (T5)

3 Nc 23/19sOGH28.08.2019

Auch; Beis wie T2; Beis wie T5

3 Nc 29/19yOGH12.11.2019

Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Rechteexekution. (T6)

3 Nc 72/24dOGH17.12.2024

vgl aber; Beisatz wie T2<br/>Beisatz: Eine Ordination ist (auch) in Exekutionssachen allerdings nicht stets dann ausgeschlossen, wenn die inländische Gerichtsbarkeit (internationale Zuständigkeit) fehlt. Vielmehr setzen nur § 28 Abs 1 Z 1 und 3 JN die internationale Zuständigkeit voraus. Bei Fehlen der internationalen Zuständigkeit kommt hingegen (nur, aber immerhin) eine Ordination unter den Voraussetzungen des § 28 Abs 1 Z 2 JN in Betracht. § 28 Abs 1 Z 2 JN erweitert daher die internationale Zuständigkeit Österreichs, indem eine Notkompetenz für den Fall, dass die Rechtsverfolgung im Ausland nicht möglich oder unzumutbar ist, eröffnet wird. (T7)

Dokumentnummer

JJR_19910603_OGH0002_0030ND00002_9100000_001

Lizenziert vom RIS (ris.bka.gv.at - CC BY 4.0 DEED)