OGH 7Ob648/76 (RS0062800)

OGH7Ob648/7624.4.2024

Rechtssatz

Für das Entstehen des Provisionsanspruches genügt schon die Mitveranlassung des Geschäftsabschlusses.

Normen

HVG §29 IIc
MaklerG §6

7 Ob 648/76OGH16.09.1976

Veröff: JBl 1978,254 (mit Anmerkung von Koziol)

1 Ob 572/82OGH21.04.1982
1 Ob 810/82OGH07.02.1983
6 Ob 25/06dOGH09.03.2006

Beisatz: Nicht erforderlich ist, dass der Abschluss eines vermittelten Geschäftes in den Zeitraum des aufrechten Maklervertrages fällt. (T1)

4 Ob 139/06dOGH21.11.2006

Auch; Beis wie T1

6 Ob 246/05bOGH16.03.2007

Beis wie T1; Beisatz: Entscheidend ist, ob der Makler seine vertragsgemäße Vermittlungstätigkeit während des Bestehens des Maklervertrags erbracht hat. (T2)

3 Ob 131/16kOGH23.11.2016

Auch; Beis wie T1; Beis wie T2

10 Ob 3/17iOGH13.06.2017

Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Eine Tätigkeit vor Abschluss des Maklervertrags entbehrt einer vertraglichen Grundlage und kann den Provisionsanspruch nicht auslösen, auch wenn sie kausal für einen Hauptvertragsabschluss werden sollte. (T3)

6 Ob 24/23gOGH17.05.2023
6 Ob 98/23iOGH25.09.2023
6 Ob 232/23wOGH21.02.2024

Beisatz wie T1; Beisatz wie T2

9 Ob 25/24bOGH24.04.2024

Beisatz wie T1; Beisatz wie T2

Dokumentnummer

JJR_19760916_OGH0002_0070OB00648_7600000_003