| 14 Os 9/89 | OGH | 08.03.1989 |
| 14 Os 145/89 | OGH | 06.12.1989 |
Vgl; Beisatz: Raub, weil der Überfallene nicht von vornherein als willenlos und widerstandsunfähig anzusehen war und der Täter zwecks präventiver Brechung des zu erwartenden Widerstandswillens des Tatopfers unmittelbar auf dessen Körper einwirkte und sich nicht bloß auf eine Sachwegnahme durch unvermutetes Ergreifen der Beute beschränkte. (T1) | ||
| 12 Os 113/94 | OGH | 29.09.1994 |
Vgl; Beis wie T1 | ||
| 14 Os 102/96 | OGH | 06.08.1996 |
Vgl auch | ||
| 13 Os 61/98 | OGH | 17.06.1998 |
Vgl auch | ||
| 12 Os 147/06v | OGH | 25.01.2007 |
Auch; nur: Der subjektive Tatbestand des Raubes erfordert neben dem Bereicherungsvorsatz (wie bei Diebstahl) auch den (Nötigungsvorsatz) Vorsatz (§ 5 Abs 1 StGB), die Sache unter gewaltsamer Ausschaltung oder Überwindung des widerstrebenden Willens des Angegriffenen wegzunehmen. (T2) | ||
Dokumentnummer
JJR_19890308_OGH0002_0140OS00009_8900000_003
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