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Gröbliche Benachteiligung durch Verzugszinssatz trotz Einhaltung der Grenze des § 6 Abs 1 Z 13 KSchG

RechtsprechungSchuldrechtBearbeiter: Wolfgang KolmaschZak 2025/640Zak 2025, 402 Heft 20 v. 15.12.2025

KSchG: § 6 Abs 1 Z 13, § 6 Abs 3

ABGB: § 879 Abs 3

Gem § 6 Abs 1 Z 13 KSchG darf der vereinbarte Verzugszinssatz den für die vertragsgemäße Zahlung vereinbarten Zinssatz nicht um mehr als fünf Prozentpunkte pro Jahr übersteigen. Der Umkehrschluss, dass ein Verzugszinssatz, der diese Grenze einhält, zulässig ist, lässt sich aus dieser Regelung nicht ziehen. Auch ein in dem Rahmen vereinbarter Verzugszinssatz kann gem § 879 Abs 3 ABGB wegen gröblicher Benachteiligung unwirksam sein.

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