vorheriges Dokument
nächstes Dokument

KI-Eingabe ohne fachliche Kontrolle

In aller KürzeBearbeiter: Wolfgang KolmaschZak 2025/564Zak 2025, 351 Heft 18 v. 10.11.2025

In einem Strafverfahren hat der OGH (14 Os 95/25i) eine Nichtigkeitsbeschwerde ua deshalb zurückgewiesen, weil sie fehlerhaft mit KI erstellt worden war. "Das weitere, mit zahlreichen Fehlzitaten (betreffend einerseits vorgebliche Verfahrensergebnisse, andererseits zum Großteil gar nicht oder jedenfalls nicht zum angegebenen Thema existierende oberstgerichtliche Entscheidungen) durchsetzte, offenbar ohne fachliche Kontrolle [...] durch sogenannte ‚künstliche Intelligenz‘ erstellte Vorbringen genügt dem Erfordernis, Nichtigkeitsgründe deutlich und bestimmt zu bezeichnen, also einen Nichtigkeit begründenden Sachverhalt auf einem dem Obersten Gerichtshof als Höchstgericht angemessenen Argumentationsniveau [...] anzuführen [...], nicht ansatzweise und entzieht sich daher einer inhaltlichen Erwiderung."

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie Lexis 360® zwei Wochen kostenlos!
Jetzt testen!

Stichworte