vorheriges Dokument
nächstes Dokument

Vorabentscheidungsersuchen zur automatisierten Bonitätsprüfung

In aller KürzeBearbeiter: Wolfgang KolmaschZak 2025/429Zak 2025, 263 Heft 14 v. 15.9.2025

Nach Art 22 DSGVO hat der Betroffene einer Datenverarbeitung grundsätzlich das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder ihn in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Zu dieser Bestimmung hat der OGH (6 Ob 15/25m) vor Kurzem ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH gerichtet. Geklärt werden soll ua, ob die Anwendungsvoraussetzung einer rechtlichen Wirkung oder erheblichen Beeinträchtigung vorliegt, wenn ein Versandhändler dem Kunden aufgrund einer automatisierten Einschätzung seiner Bonität nicht den Vertragsabschluss, aber bestimmte, an sich angebotene Zahlungsarten (Rechnung, Teilzahlung) verwehrt.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie Lexis 360® zwei Wochen kostenlos!
Jetzt testen!

Stichworte