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Globale Mindestbesteuerung - Funktionsweise und Herausforderungen für die Praxis

Internationales SteuerrechtBeitragAufsatzJudith Frank, Patrick Planskytaxlex 2023/27taxlex 2023, 134 - 138 Heft 4 v. 28.4.2023

Das internationale Steuerrecht ist im Wandel wie nie zuvor. Die OECD als Standardsetter im internationalen Steuerrecht und die G20 haben sich auf eine neue Weltsteuerordnung - als "BEPS 2.0" bezeichnet - geeinigt. Die OECD und auch die EU arbeiten an zahlreichen Initiativen, um für eine gerechtere und transparentere Steuerwelt zu sorgen. Während einige Initiativen noch im Entwurfs- bzw Verhandlungsstadium sind, ist der Vorstoß der G20/OECD, eine globale Mindestbesteuerung für multinationale Unternehmensgruppen zu verwirklichen, bereits in Umsetzung. Im Dezember 2022 haben sich die EU-Mitgliedstaaten nach rund einem Jahr der Verhandlungen nunmehr darauf geeinigt, dass die neuen Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung ab 2024 in allen EU-Mitgliedstaaten umgesetzt werden sollen. Auch Nicht-EU-Staaten arbeiten schon an der konkreten Umsetzung ab 2024. Die globale Mindestbesteuerung bringt wesentliche Veränderungen für Konzerne mit einem Konzernumsatz von mindestens 750 Mio Euro, die mit einer völlig neuen zusätzlichen Steuer auf Basis einer neuen Bemessungsgrundlage konfrontiert sind. Dieser Beitrag befasst sich schwerpunktmäßig mit der Wirkungsweise der neuen Regeln und der technischen Ermittlung einer möglichen Zusatzsteuer (Top-up Tax). Ein Folgebeitrag thematisiert mögliche Erleichterungen für Unternehmen in den ersten Jahren nach Implementierung.

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