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Neues Doppelbesteuerungsabkommen mit Argentinien

Info aktuellArbeits-, Sozial- und SteuerrechtBearbeiterin: Bettina SabaraRdW 2026/344RdW 2026, 443 Heft 7 v. 13.7.2026

Mit Argentinien besteht seit Anfang 2009 kein Abkommen mehr zur Beseitigung der Doppelbesteuerung von Einkommen und Vermögen sowie zur Verhinderung der Steuerverkürzung und -umgehung. Das neue DBA, das ab 1. 1. 2027 Anwendung findet, orientiert sich am OECD-Musterabkommen, enthält BEPS-bedingte Maßnahmen zur Vermeidung der missbräuchlichen DBA-Inanspruchnahme sowie - auf Wunsch Argentiniens - auch Elemente des UN-Musterabkommens. Österreich sieht für Aktiveinkünfte zur Vermeidung von Doppelbesteuerung die Befreiungsmethode mit Progressionsvorbehalt vor. Das DBA enthält ua auch einen eigenen Tatbestand für Dienstleistungsbetriebsstätten; die Frist für die Begründung einer Dienstleistungsbetriebsstätte beträgt ebenso wie jene für Bauausführungen, Montagen und damit in Zusammenhang stehenden Überwachungstätigkeiten nur 6 Monate. (BGBl III 2026/77)

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