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Aktuelle naturschutzfachliche Hindernisse für Windparkprojekte Und mögliche Lösungsansätze im Rahmen der RED III-Umsetzung

Sonderheft: Umwelt und TechnikSchwerpunkt Fachdialog RED III-UmsetzungAufsatzStephan Parrer, Tobias Friedel-KlarenbergRdU-UT 2025/22RdU-UT 2025, 85 - 90 Heft 5b v. 8.10.2025

Windparkplanung dauert von Planungsbeginn bis Rechtskraft regelmäßig acht Jahre und auch länger. Maßgeblich sind mehrjährige naturschutzfachliche Untersuchungen sowie die oftmalige Notwendigkeit eines oder mehrerer Gerichtsverfahren. Während des langen Planungs- und Bewilligungsprozesses verändert sich der Naturstand vielmals maßgeblich, eine negative (Teil-)Beurteilung am Schluss des Prozesses wird häufiger. Aufgrund der starken Dynamik biologischer Systeme und eines weit gefassten Stands der Technik ergeben sich über den gesamten Planungs- und Bewilligungsprozess hinweg hohe Projektrisiken. Im Zuge der RED III-Umsetzung könnte diesen Hindernissen durch eine eindeutige gesetzliche Festlegung der Erheblichkeitsschwelle, einen klaren zeitlichen Bezugspunkt zum Naturstand sowie flankierende Artenschutzprogramme begegnet werden, um eine tatsächliche Beschleunigung zu bewirken.

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