Die COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns zwangen viele Arbeitnehmer zur Ausübung ihrer Tätigkeit an ihrem Wohnort (im Homeoffice): Zwar wurden die Büros in Österreich – im Gegensatz zu anderen Staaten – nicht gänzlich geschlossen, dennoch wurde vielfach auf das Arbeiten am gewohnten Arbeitsplatz verzichtet. Was für viele anfangs eine enorme Herausforderung darstellte, ist mittlerweile aus unserem Arbeitsalltag kaum mehr wegzudenken: Mobiles Arbeiten ist zum unverzichtbaren Teil unseres Arbeitslebens geworden, das auch vor den jeweiligen Landesgrenzen nicht Halt macht. Wenngleich dies technologisch in der Regel keine besondere Herausforderung mehr darstellt, kann es auf abgabenrechtlicher Ebene dennoch zu massiven Konsequenzen führen, wenn eine berufliche Tätigkeit in einem anderen Staat ausgeübt wird.

