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Vergabekontrolle durch die Verwaltungsgerichte*)*)Der vorliegende Aufsatz basiert wesentlich auf den in der Dissertation der Verfasserin mit dem Titel "Vergabekontrollrecht – Rechtsschutz und Rechtsfolgen bei ausgewählten Verstößen gegen das BVergG 2018" gewonnen Erkenntnissen. Die Dissertation wurde am 23.01.2025 an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) verteidigt. Eine Publikationsfassung ist in Vorbereitung.

BeiträgeAlice Lea Nikolay-UllreichÖZW 2025, 87 Heft 2 v. 15.3.2025

Das Bundesverwaltungsgericht und die Verwaltungsgerichte der Länder erfüllen bei der Wahrnehmung mancher ihrer Zuständigkeiten die Funktion der unionsrechtlich geforderten unabhängigen Nachprüfungsstelle im Bereich der öffentlichen Auftragsvergabe. Im vorliegenden Beitrag werden die Nichtigerklärung von Verträgen, die Verhängung einer Geldbuße und die Entscheidung über inhaltliche Voraussetzungen beim Schadenersatzanspruch übergangener Bieterinnen als besondere vergabekontrollrechtliche Aufgaben der Verwaltungsgerichte näher analysiert. Dabei werden ausgewählte unions- und verfassungsrechtliche Fragen, die sich im Kontext dieser Aufgaben stellen, andiskutiert.

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