Die FATF-Länderprüfung rückte den Immobiliensektor stärker denn je in den Fokus der Geldwäscheprävention – mit weitreichenden Konsequenzen für Österreichs Stellung am internationalen Finanzmarkt. Immobilienmakler stehen dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit, da Immobilientransaktionen eine erhöhte Risikogeneigtheit der Geldwäsche in sich bergen. Trotz ihrer primär vermittelnden Rolle fordert die FATF von der Branche eine konsequente Umsetzung von Risikoanalysen, KYC-Prozessen und internen Kontrollmechanismen. Die erfolgreiche Abwendung einer möglichen „Graulistung“ unterstreicht die Bedeutung eines funktionierenden Zusammenspiels von Behörden, Interessenvertretungen und Branchenvertretern.

