Traditionell strukturierte bilaterale Bauverträge können bei komplexen Bauvorhaben und nicht exakt final beschreibbaren Bauprojekten Probleme wie Terminverzögerungen oder Budgetüberschreitungen durch Festlegung von fiktiven Gewissheiten bei tatsächlicher Ungewissheit befeuern und fördern dadurch das Entstehen von Interessengegensätzen, die (zu) oft in eskalierenden Konfrontationen enden und so zum Schaden des Projekts führen können. Allianzverträge und Mehrparteienverträge sollen stattdessen als Alternative mit einem Win-win-Ansatz die gemeinsame Situation aller Projektbeteiligten zu deren gemeinsamen Wohl unter dem Firmament eines Best-for-Project-Ansatzes erfassen.

