Es ist eine riskante Wette, auf die sich die heimischen Konjunkturforscher da eingelassen haben. In Österreich wird derzeit gespart: Der Staat kürzt seine Ausgaben. Die Gehälter der öffentlichen Bediensteten werden 2026 erst mit einem halben Jahr Verzögerung steigen, die Pensionen werden nicht voll an die Inflation angepasst. Dazu kommt, dass auch in zahlreichen Lohnrunden die Abschlüsse unterhalb der Inflation gelegen sind. Die realen Einkommen der Haushalte dürften heuer zurückgehen und im kommenden Jahr stagnieren, so sagt es etwa das Forschungsinstitut Wifo voraus.

