Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Fiskalrat nochmal für Unruhe in der Regierungsriege gesorgt. In seiner neuen Einschätzung machte das Gremium unter Leitung von Christoph Badelt darauf aufmerksam, dass sich bei den Budgetplänen der Regierung ab 2027 eine Lücke auftue. Rechnet man die Wirkung aller beschlossenen Kürzungsmaßnahmen und die Steuererhöhung ein, verfehle Österreich dennoch die mit der EU vereinbarten Ziele. Bis Ende 2028 soll die Neuverschuldung ja bekanntlich unter die Drei-Prozent-Marke rutschen. Doch da fehlt ein Batzen Geld. Von einem zusätzlichen Sparbedarf von über fünf Milliarden Euro sprach Badelt.

