Der (nächtliche) Tod scheinbar gesunder Kinder beschäftigt Mediziner seit dem 19. Jahrhundert. Ursprünglich angenommenes Erdrücken der Mütter und "Erstickungstod" der Säuglinge führte über die Annahme immunologischer Ursachen nunmehr zu einem multifaktoriellen Ansatz. Neben organischen Veränderungen der Kopf- und Halsgefäße spielen psychosoziale Faktoren und Stress der Kinder eine wichtige Rolle beim Erstickungstod. Die Reduktion einzelner Auslösefaktoren - keine Bauchlage - führte zu einer Senkung der Todesfälle auf 10 % des Ausgangswertes.

