vorheriges Dokument
nächstes Dokument

Sanierbarkeit von Dreiecksgeschäften iSd Art 25 UStG 1994

SteuerrechtAufsatzDavid GernerBFGjournal 2024, 20 - 23 Heft 1 v. 15.1.2024

Nach der Rechtsprechung des EuGH (EuGH 8. 12. 2022, C-247/21, Luxury Trust Automobil GmbH) stellt das nachträgliche Erfüllen einer für die Steuerschuldverlagerung auf den Empfänger einer Lieferung notwendigen Tatbestandsvoraussetzung (im konkreten Fall die Ausstellung einer vollständigen Rechnung) keine Korrektur, sondern die erstmalige Erfüllung der betreffenden Tatbestandsvoraussetzung dar, weshalb es auch zu keiner Wirkung für die Vergangenheit kommen kann. Im Falle der nachträglichen Erfüllung sämtlicher Tatbestandsvoraussetzungen bejaht das BFG im unten dargestellten Erkenntnis allerdings die ex nunc-Anwendbarkeit der Vereinfachungsregel für Dreiecksgeschäfte.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie Lexis 360® zwei Wochen kostenlos!
Jetzt testen!