vorheriges Dokument
nächstes Dokument

EU-Taxonomie im Bauprojekt – von der Ausschreibung zur Umsetzung

FachartikelSteuerrechtJohannes Wall, Florian Gschösserbau-aktuell 2026, 75 - 80 Heft 2 v. 15.3.2026

Die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Bauprojekten manifestiert sich zunehmend durch die Anforderungen der Taxonomie-Verordnung (im Folgenden kurz: EU-Taxonomie). Diese ergeben sich einerseits aus den Zielen des European Green Deal und andererseits aus den Vorgaben für die Nachhaltigkeitsberichterstattung institutioneller Immobilienportfolios, um eine Ausrichtung an nachhaltigen Entwicklungszielen sicherzustellen. Für bauausführende Unternehmen (insbesondere im Kontext von Generalunternehmen) bedeutet dies, dass Nachhaltigkeitsanforderungen bereits in der Planungsphase umfassend berücksichtigt und in allen weiteren Projektphasen konsequent umgesetzt werden müssen. Herausfordernd ist die Quantifizierung der CO2-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks, beginnend mit der CO2-Bilanzierung der Baustoffe in der Angebotsphase. Eine zentrale Rolle spielen hierbei belastbare Datengrundlagen, die idealerweise durch Umweltproduktdeklarationen bereitgestellt werden, um die Konformität mit den regulatorischen Vorgaben nachweisen zu können. Der vorliegende Beitrag erläutert dieses Spannungsfeld und gibt Einblicke, wie ein Referenzprozess beispielhaft für ein Generalunternehmen aussehen könnte.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Lexis+ ist die Evolution von Lexis 360®
Jetzt Lexis+ kostenfrei testen!