Die Auswirkungen des Klimawandels waren im Sommer 2026 in Österreich so deutlich zu spüren wie noch nie zuvor: Während mehrerer Hitzewellen wurden über längere Zeiträume Temperaturen von weit über 35 Grad bzw zum Teil sogar über 40 Grad gemessen. Die in Messstationen abgelesene Temperatur zeigte aber noch gar nicht die Herausforderungen, denen Arbeitnehmer an exponierten Lagen im Freien oder an vielen Arbeitsplätzen im geschlossenen Bereich ausgesetzt waren. Aus Arbeitgebersicht sorgten die Hitzewellen neben Fragestellungen der Fürsorgepflicht auch für eine Abnahme der Produktivität der Mitarbeiter und sonstige wirtschaftliche Herausforderungen (zB veränderte Kundenströme, keine Nachfrage nach bestimmten Waren oder Dienstleistungen etc).

