Vorbehalte, Erklärungen etc. der Vertragsparteien wurden mit Stichtag 22.3.2013 eingearbeitet.
§ 0
Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel
Kurztitel
Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel
Kundmachungsorgan
Typ
Vertrag – Multilateral
§/Artikel/Anlage
Inkrafttretensdatum
24.02.2004
Außerkrafttretensdatum
04.12.2020
Unterzeichnungsdatum
10.09.1998
Index
89/07 Umweltschutz
Langtitel
(Übersetzung)
Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel samt Anlagen und Erklärung
StF: BGBl. III Nr. 67/2005 (NR: GP XXI RV 1144 AB 1236 S. 110 . BR: AB 6730 S. 690 .)
Änderung
BGBl. III Nr. 48/2006 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 140/2008 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 88/2010 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 157/2011 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 95/2013 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 177/2015 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 198/2016 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 167/2017 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 70/2018 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 179/2018 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 116/2020 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 146/2020 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 172/2020 (K – Geltungsbereich)
Sprachen
Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch
Vertragsparteien
*Afghanistan III 95/2013 *Albanien III 88/2010 *Algerien III 116/2020 *Antigua/Barbuda III 157/2011 *Äquatorialguinea III 67/2005 *Argentinien III 67/2005 *Armenien III 67/2005 *Äthiopien III 67/2005 *Australien III 67/2005 *Bahrain III 95/2013 *Barbados III 172/2020 *Belarus *Belgien III 67/2005 *Belize III 67/2005 *Benin III 67/2005 *Bolivien III 67/2005 *Bosnien-Herzegowina III 140/2008 *Botsuana III 140/2008 *Brasilien III 67/2005 *Bulgarien III 67/2005 *Burkina Faso III 67/2005 *Burundi III 67/2005 *Cabo Verde III 140/2008 *Chile III 67/2005 *China III 67/2005, III 140/2008 *Costa Rica III 88/2010 *Côte d’Ivoire III 67/2005 *Dänemark III 67/2005 *Deutschland III 67/2005 *Dominica III 48/2006 *Dominikanische R III 140/2008 *Dschibuti III 67/2005 *Ecuador III 67/2005 *EG III 67/2005 *El Salvador III 67/2005 *Eritrea III 67/2005 *Estland III 140/2008 *Eswatini III 95/2013 *Finnland III 67/2005 *Frankreich III 67/2005 *Gabun III 67/2005 *Gambia III 67/2005 *Georgien III 140/2008 *Ghana III 67/2005 *Griechenland III 67/2005 *Guatemala III 88/2010 *Guinea III 67/2005 *Guinea-Bissau III 140/2008 *Guyana III 140/2008 *Honduras III 157/2011 *Indien III 48/2006 *Indonesien III 177/2015 *Irak III 167/2017 *Iran III 67/2005 *Irland III 48/2006 *Israel III 95/2013 *Italien III 67/2005 *Jamaika III 67/2005 *Japan III 67/2005 *Jemen III 48/2006 *Jordanien III 67/2005 *Kambodscha III 95/2013 *Kamerun III 67/2005 *Kanada III 67/2005 *Kasachstan III 140/2008 *Katar III 67/2005 *Kenia III 67/2005 *Kirgisistan III 67/2005 *Kolumbien III 88/2010 *Kongo III 140/2008 *Kongo/DR III 67/2005 *Korea/DVR III 67/2005 *Korea/R III 67/2005 *Kroatien III 88/2010 *Kuba III 140/2008 *Kuwait III 140/2008 *Laos III 157/2011 *Lesotho III 140/2008 *Lettland III 67/2005 *Libanon III 140/2008 *Liberia III 67/2005 *Libyen III 67/2005 *Liechtenstein III 67/2005 *Litauen III 67/2005 *Luxemburg III 67/2005 *Madagaskar III 67/2005 *Malawi III 88/2010 *Malaysia III 67/2005 *Malediven III 140/2008 *Mali III 67/2005 *Malta III 167/2017 *Marokko III 157/2011 *Marshallinseln III 67/2005 *Mauretanien III 48/2006 *Mauritius III 48/2006 *Mexiko III 48/2006 *Moldau III 67/2005 *Mongolei III 67/2005 *Montenegro III 95/2013 *Mosambik III 88/2010 *Namibia III 48/2006 *Nepal III 140/2008 *Neuseeland III 67/2005 *Nicaragua III 140/2008 *Niederlande III 67/2005, III 88/2010 *Niger III 48/2006 *Nigeria III 67/2005 *Nordmazedonien III 88/2010 *Norwegen III 67/2005 *Oman III 67/2005 *Pakistan III 48/2006 *Palästina III 70/2018 *Panama III 67/2005 *Paraguay III 67/2005 *Peru III 48/2006 *Philippinen III 140/2008 *Polen III 48/2006 *Portugal III 67/2005 *Ruanda III 67/2005 *Rumänien III 67/2005 *Russische F III 157/2011 *Sambia III 157/2011 *Samoa III 67/2005 *São Tomé/Príncipe III 177/2015 *Saudi-Arabien III 67/2005 *Schweden III 67/2005 *Schweiz III 67/2005 *Senegal III 67/2005 *Serbien III 88/2010 *Sierra Leone III 198/2016 *Simbabwe III 95/2013 *Singapur III 48/2006 *Slowakei III 140/2008 *Slowenien III 67/2005 *Somalia III 88/2010 *Spanien III 67/2005 *Sri Lanka III 48/2006 *St. Kitts/Nevis III 95/2013 *St. Vincent/Grenadinen III 157/2011 *Südafrika III 67/2005 *Sudan III 67/2005 *Suriname III 67/2005 *Syrien III 67/2005 *Tansania III 67/2005 *Thailand III 67/2005 *Togo III 67/2005 *Tonga III 88/2010 *Trinidad/Tobago III 88/2010 *Tschad III 67/2005 *Tschechische R III 67/2005 *Tunesien III 198/2016 *Türkei III 167/2017 *Tuvalu III 146/2020 *Uganda III 140/2008 *Ukraine III 67/2005 *Ungarn III 67/2005 *Uruguay III 67/2005 *Vanuatu III 179/2018 *Venezuela III 67/2005 *Vereinigte Arabische Emirate III 67/2005 *Vereinigtes Königreich III 67/2005 *Vietnam III 140/2008 *Zypern III 67/2005
Ratifikationstext
(Anm.: letzte Anpassung durch Kundmachung BGBl. III Nr. 95/2013)
Erklärung Österreichs
Die Republik Österreich erklärt gemäß Artikel 20 Absatz 2 des Übereinkommens, dass sie beide der in Absatz 2 angeführten Mittel zur Streitbeilegung als verbindlich gegenüber jeder Partei anerkennt, die eine Verpflichtung hinsichtlich eines oder beider dieser Mittel zur Streitbeilegung eingeht.
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde gemäß Art. 25 Abs. 1 des Übereinkommens am 27. August 2002 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen ist gemäß seinem Art. 26 Abs. 1 mit 24. Februar 2004 in Kraft getreten.
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert, angenommen, genehmigt bzw. sind diesem beigetreten:
Äquatorialguinea |
Argentinien |
Armenien |
Äthiopien |
Australien |
Belgien |
Belize |
Benin |
Bolivien |
Brasilien |
Bulgarien |
Burkina Faso |
Burundi |
Chile |
China (einschließlich SVR Macao, ohne SVR Hongkong) |
Cook Inseln |
Côte d’Ivoire |
Dänemark ( ohne Färöer und Grönland) |
Deutschland |
Dschibuti |
Ecuador |
El Salvador |
Eritrea |
Europäische Gemeinschaft |
Finnland |
Frankreich |
Gabun |
Gambia |
Ghana |
Griechenland |
Guinea |
Iran – Islamische Republik |
Italien |
Jamaika |
Japan |
Jordanien |
Kamerun |
Kanada |
Katar |
Kenia |
Kirgisistan |
Korea – Demokratische Volksrepublik |
Korea – Republik |
Kongo – Demokratische Republik |
Lettland |
Liberia |
Libysch-Arabische Dschamahirija |
Liechtenstein |
Litauen |
Luxemburg |
Madagaskar |
Malaysia |
Mali |
Marshallinseln |
Moldau |
Mongolei |
Neuseeland (ohne Tokelau) |
Niederlande (für das Königreich in Europa) |
Nigeria |
Norwegen |
Oman |
Panama |
Paraguay |
Portugal |
Ruanda |
Rumänien |
Samoa |
Saudi-Arabien |
Schweden |
Schweiz |
Senegal |
Slowenien |
Spanien |
Südafrika |
Sudan |
Suriname |
Syrien – Arabische Republik |
Tansania – Vereinigte Republik |
Thailand |
Togo |
Tschad |
Tschechische Republik |
Ukraine |
Ungarn |
Uruguay |
Venezuela |
Vereinigte Arabische Emirate |
Vereinigtes Königreich |
Zypern |
Anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- bzw. Beitrittsurkunde haben nachstehende Staaten folgende Erklärungen und Vorbehalte abgegeben:
Vorbehalte und Erklärungen zu diesem Übereinkommen – mit Ausnahme derer Österreichs und territorialer Anwendungen – werden im Teil III des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ abrufbar [CHAPTER XXVII.14] :
Israel
Botsuana
Gemäß Art. 20 Abs. 2 erklärt die Regierung der Republik Botsuana, dass sie, im Hinblick auf alle Streitigkeiten über die Anwendung oder Auslegung dieses Übereinkommens die beiden Mittel zur Streitbeilegung gemäß Art. 20 Abs. 2 als verpflichtend im Verhältnis zu jeder anderen Vertragspartei, die dieselbe Verpflichtung hat, anerkennt. Diese Erklärung bleibt solange gültig, solange die Regierung der Republik Botsuana Vertragspartei des Übereinkommens ist.
China
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zufolge hat China am 26. August 2008 den Geltungsbereich des Übereinkommens auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong ausgedehnt.
Estland
Im Hinblick auf alle Streitigkeiten über die Anwendung oder Auslegung dieses Übereinkommens anerkennt die Republik Estland die beiden Mittel zur Streitbeilegung gemäß Art. 20 Abs. 2 als verpflichtend im Verhältnis zu jeder anderen Vertragspartei, die dieselbe Verpflichtung hat.
Europäische Gemeinschaft
Erklärung gemäß Artikel 25 Absatz 3 des Rotterdamer Übereinkommens:
Die Europäische Gemeinschaft erklärt, dass sie gemäß dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere gemäß Artikel 175 Absatz 1, befugt ist, internationale Übereinkommen zu schließen und den sich daraus ergebenden Verpflichtungen nachzukommen, die zur Verfolgung der nachstehenden Ziele beitragen:
- – Erhaltung und Schutz der Umwelt sowie Verbesserung ihrer Qualität;
- – Schutz der menschlichen Gesundheit;
- – umsichtige und rationelle Verwendung der natürlichen Ressourcen;
- – Förderung von Maßnahmen auf internatonaler Ebene zur Bewältigung regionaler und globaler Umweltprobleme.
Ferner erklärt die Europäische Gemeinschaft, dass sie bereits rechtliche Instrumente zu in diesem Übereinkommen geregelten Angelegenheiten angenommen hat, die für die Mitgliedstaaten verbindlich sind, darunter die Verordnung (EG) Nr. 304/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Aus- und Einfuhr gefährlicher Chemikalien, und dass sie dem Sekretariat des Übereinkommens eine gegebenenfalls aktualisierte Aufstellung dieser rechtlichen Instrumente übermitteln wird.
Die Europäische Gemeinschaft ist für die Erfüllung derjenigen Verpflichtungen aus dem Übereinkommen zuständig, die unter geltendes Gemeinschaftsrecht fallen.
Ausübung der Gemeinschaftszuständigkeit unterliegt naturgemäß einer ständigen Weiterentwicklung.
Niederlande
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs zufolge hat das Königreich der Niederlande am 17. Februar 2010 nachstehende Erklärung abgegeben:
Das Königreich der Niederlande erklärt gemäß Art. 20 Abs. 2 des Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel, dass es beide in diesem Absatz angeführten Mittel zur Streitbeilegung als verbindlich gegenüber jeder Partei anerkennt, die eine Verpflichtung hinsichtlich eines oder beider dieser Mittel zur Streitbeilegung eingeht.
Norwegen
Norwegen erklärt gemäß Artikel 20 Absatz 2 des Übereinkommens, dass es in bezog auf jede Streitigkeit über die Auslegung oder die Anwendung dieses Übereinkommens (b) die Vorlage der Streitigkeit beim Internationalen Gerichtshof anerkennt.
Republik Moldau
Die Republik Moldau erklärt gemäß Art. 20 des Übereinkommens, dass sie beide der in Abs. 2 angeführten Mittel zur Streitbeilegung als verbindlich gegenüber jeder Partei anerkennt, die die gleiche Verpflichtung eingeht.
Präambel/Promulgationsklausel
Der Nationalrat hat beschlossen:
- 1. der Abschluss des Staatsvertrages: Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel samt Anlagen und Erklärung wird genehmigt;
- 2. dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Art. 50 Abs. 2 B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen;
- 3. gemäß Art. 49 Abs. 2 B-VG wird dieses Übereinkommen samt Anlagen und Erklärung in seinen arabischen, chinesischen, französischen, russischen und spanischen Sprachfassungen dadurch kundgemacht, dass diese im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zur öffentlichen Einsichtnahme während der Amtsstunden aufliegen.
Die Vertragsparteien dieses Übereinkommens –
im Bewusstsein der schädlichen Wirkungen bestimmter gefährlicher Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt,
unter Hinweis auf die entsprechenden Bestimmungen der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung und des Kapitels 19 der Agenda 21 über den umweltverträglichen Umgang mit toxischen Chemikalien einschließlich Maßnahmen zur Verhinderung des illegalen internationalen Handels mit toxischen und gefährlichen Produkten,
in Würdigung der vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) geleisteten Arbeit bei der Anwendung des freiwilligen „Verfahrens der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung“ (Prior Informed Consent – PIC), das in den geänderten Londoner Leitlinien für den Informationsaustausch über Chemikalien im internationalen Handel des UNEP (Guidelines for the Exchange of Information on Chemicals in International Trade; im Folgenden als „Geänderte Londoner Leitlinien“ bezeichnet) und dem Internationalen Verhaltenskodex der FAO für das Inverkehrbringen und die Anwendung von Pestiziden (im Folgenden als „Internationaler Verhaltenskodex“ bezeichnet) verankert ist,
unter Berücksichtigung der Gegebenheiten und besonderen Bedürfnisse der Entwicklungsländer und der Länder mit im Übergang befindlichen Wirtschaftssystemen, insbesondere der Notwendigkeit, die staatlichen Fähigkeiten und Kapazitäten im Bereich des Chemikalien-Managements, auch durch Technologietransfer, Bereitstellung finanzieller und technischer Hilfe und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Vertragsparteien zu stärken,
in Anbetracht des spezifischen Informationsbedarfs mancher Länder betreffend Transitverkehr,
in der Erkenntnis, dass in allen Ländern eine gute Praxis des Chemikalien-Managements gefördert werden sollte, wobei unter anderem die im Internationalen Verhaltenskodex und im Ethikkodex des UNEP betreffend den internationalen Handel mit Chemikalien (UNEP Code of Ethics on the International Trade in Chemicals) festgelegten freiwilligen Normen zu berücksichtigen sind,
in dem Wunsch sicherzustellen, dass im Einklang mit den Grundsätzen der geänderten Londoner Leitlinien und dem Internationalen Verhaltenskodex aus ihren Hoheitsgebieten ausgeführte gefährliche Chemikalien so verpackt und gekennzeichnet werden, dass ein ausreichender Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt gewährleistet ist,
in der Erkenntnis, dass sich Handels- und Umweltpolitik mit dem Ziel wechselseitig unterstützen sollten, nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen,
unter nachdrücklichem Hinweis darauf, dass dieses Übereinkommen nicht so auszulegen ist, als beinhalte es in irgendeiner Weise eine Änderung der Rechte und Pflichten einer Vertragspartei aus geltenden völkerrechtlichen Übereinkünften zu Chemikalien im internationalen Handel oder zum Umweltschutz,
mit der Maßgabe, dass die vorstehenden Beweggründe nicht dazu bestimmt sind, eine Hierarchie zwischen diesem Übereinkommen und anderen völkerrechtlichen Übereinkünften zu schaffen,
entschlossen, die menschliche Gesundheit, einschließlich der Gesundheit von Verbrauchern und Arbeitnehmern, und die Umwelt vor den potenziell schädlichen Wirkungen bestimmter gefährlicher Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel zu schützen,
sind wie folgt übereingekommen:
Anmerkung
Vorbehalte, Erklärungen etc. der Vertragsparteien wurden mit Stichtag 22.3.2013 eingearbeitet.
Schlagworte
e-rk3,
Ratifikationsurkunde, Annahmeurkunde, Genehmigungsurkunde, Ausfuhr, Handelspolitik
Zuletzt aktualisiert am
30.10.2025
Gesetzesnummer
20004087
Dokumentnummer
NOR30004439
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