Bundesgesetze

§ 189 ASVG

Aktuelle FassungIn Kraft seit 1.1.2005

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ABSCHNITT III
Leistungen
1. UNTERABSCHNITT — Leistungen im Falle einer körperlichen Schädigung des Versicherten Unfallheilbehandlung

§ 189.

(1) Die Unfallheilbehandlung hat mit allen geeigneten Mitteln die durch den Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit hervorgerufene Gesundheitsstörung oder Körperbeschädigung sowie die durch den Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit verursachte Minderung der Erwerbsfähigkeit bzw. der Fähigkeit zur Besorgung der lebenswichtigen persönlichen Angelegenheiten zu beseitigen oder zumindest zu bessern und eine Verschlimmerung der Folgen der Verletzung oder Erkrankung zu verhüten.

(2) Die Unfallheilbehandlung umfaßt insbesondere:

  1. 1. ärztliche Hilfe;
  2. 2. Heilmittel;
  3. 3. Heilbehelfe;
  4. 4. Pflege in Kranken-, Kur- und sonstigen Anstalten.
  • In den Fällen der Z 1 bis 4 sowie im Zusammenhang mit der körpergerechten Anpassung von Körperersatzstücken, orthopädischen Behelfen und anderen Hilfsmitteln können Reise- und Transportkosten nach Maßgabe der Bestimmungen der Satzung unter Bedachtnahme auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des Versicherten übernommen werden.

(3) (Grundsatzbestimmung) Nach Art. 12 Abs. 1 Z 1 B-VG gilt als Grundsatz, dass die Unfallversicherungsträger im Rahmen der im § 148 geregelten Beziehungen zu den landesgesundheitsfondsfinanzierten Krankenanstalten den Krankenversicherungsträgern gleichgestellt sind.

Anmerkung

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Verkehrsunfall, der ein Arbeitsunfall ist

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2018

Gesetzesnummer

10008147

Dokumentnummer

NOR40061177