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28. Dokumentationspflichten des Arztes

Wallner3. AuflJuli 2024

Die Pflicht zur Dokumentation ärztlicher Leistungen wurde ursprünglich als Nebenpflicht aus dem Behandlungsvertrag abgeleitet. In Österreich wurde diese Verpflichtung im Unterschied zu Deutschland, wo es eines – mittlerweile allerdings völlig verfestigten – Judikaturwandels bedurfte, nie in Zweifel gestellt.846846Zur Rechtslage in Österreich Ellinger/Missliwetz, Die Verpflichtung zur Führung ärztlicher Aufzeichnungen, RZ 1994, 125; Prietl, Die ärztliche Schweigepflicht nach dem Tod des Patienten, RdM 1995, 6 (10); Lecher/Neugebauer, Aufbewahrungsdauer von Röntgen- und Sonographiebildern, RdM 2002/44, 147; Schneider, Ärztliche Ordinationen und selbstständige Ambulatorien 299; Juen, Arzthaftungsrecht2 143 f; Stellamor/Steiner, Handbuch des österreichischen Arztrechts I 470; Aigner/Kierein/Kopetzki, Ärztegesetz3 FN 5 zu § 51; Barta/Kalchschmid, Zum Recht auf Einsicht in die Krankengeschichte in der Psychiatrie, RdM 1998, 42; Wallner, Das Eigentum am Röntgenbild, RdM 2010/93, 108; OGH 23. 5. 1984, 1 Ob 550/84 SZ 57/98 = EvBl 185/32 = JBl 1985, 159; OGH 25. 5. 2000, 1 Ob 341/99z RdM 2001/23; OGH 29. 8. 2002, 8 Ob 127/02p; OGH 6. 4. 2006, 6 Ob 37/06v; zum Judikaturwandel in Deutschland: Krückl, Der Anspruch des Patienten auf Einsicht in seine Krankengeschichte, ÖJZ 1983, 281 (283 f).

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