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7.3. Beispiel für den Aufbau einer Verrechnungspreisrichtlinie

Andorfer1. AuflJänner 2020

Durch die Einführung einer Verrechnungspreisrichtlinie lassen sich Verrechnungspreisrisiken deutlich reduzieren, da diese eine gruppenweit einheitliche Anwendung von betriebswirtschaftlich und steuerlich sachgerechten Methoden für die Festsetzung von Verrechnungspreisen regelt. Weiters wird hierdurch erst die Voraussetzung für eine sachgerechte Dokumentati

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on und Prüfbarkeit der Verrechnungspreise geschaffen. Ob die Verrechnungspreisrichtlinie in die konzernweite Steuerrichtlinie integriert wird oder ergänzend danebensteht, ist von der Unternehmensgröße abhängig. Bei größeren, international tätigen Unternehmen erscheint eine separate Abfassung sinnvoll, da der Umfang und die Komplexität der zu regelnden Inhalte im Vergleich zu anderen steuerlichen Themenstellungen überdurchschnittlich hoch ist und somit eine Steuerrichtlinie überfrachten könnte.2121Busch/Fischer/Riva/Kirsch, Innerbetriebliche Kontrollsysteme im Bereich der Verrechnungspreise, Der Betrieb 2017, 2823. Die im Rahmen der Verrechnungspreisrichtlinie formulierten Regelungen und Zielsetzungen sind wiederum durch Handlungs- und Arbeitsanweisungen bspw in Form von TP-Manuals oder eines TP-Handbuchs zu konkretisieren. Eine konzernweite Verrechnungspreisrichtlinie befreit allerdings nicht von einer Dokumentation des jeweiligen Einzelfalls.

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