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V. Umfang des Erbstatuts (Rudolf/Zöchling-Jud/Kogler)

Rudolf/Zöchling-Jud/Kogler1. AuflMai 2015

A. Einheitliches Erbstatut

88
Die EuErbVO verfolgt das Prinzip der Nachlasseinheit (vgl ErwGr 37);167167Vgl Schauer, JEV 2012, 88; Rudolf, NZ 2013/103, 232; Fischer-Czermak in Schauer/Scheuba 48; Cach/Weber, ZfRV 2013/33, 264. Vgl auch Janzen, DNot 2012, 487; Dutta, FamRZ 2013, 9; ders in MüKoBGB6 Art 23 EuErbVO Rz 3; Leitzen, ZEV 2013, 129; Nordmeier, GPR 2013, 153; Müller-Lukoschek, EU-Erbrechtsverordnung 97. S zum EuErbVO-Vorschlag bereits Rudolf, NZ 2010/99, 357; Faber/Grünberger, NZ 2011/25, 105. sie trennt daher insbesondere nicht zwischen beweglichen und unbeweglichen Nachlassvermögen. Dementsprechend erklärt Art 23 Abs 1 auch ausdrücklich, dass die „gesamte Rechtsnachfolge von Todes wegen“ dem anwendbaren Recht unterliegt und die Auflistung in Abs 2 nur demonstrativen Charakter hat.168168Vgl Vollmer, ZErb 2012, 231; Döbereiner, MittBayNot 2013, 363; Bonomi/Öztürk in Dutta/Herrler 50. S zum EuErbVO-Vorschlag Faber/Grünberger, NZ 2011/25, 106. Das Prinzip der Nachlasseinheit wird allerdings nicht ausnahmslos eingehalten. Bestimmte Fragen werden nach den Art 24 ff gesondert angeknüpft.169169Zum Teilrenvoi s unten Rz 292; Bonomi/Öztürk in Dutta/Herrler 50; Dutta in MüKoBGB6 Art 34 EuErbVO Rz 8.

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