VwGH 99/07/0136

VwGH99/07/01369.3.2000

Der Verwaltungsgerichtshof hat durch den Vorsitzenden Senatspräsident Dr. Fürnsinn und die Hofräte Dr. Hargassner, Dr. Bumberger, Dr. Pallitsch und Dr. Beck als Richter, im Beisein der Schriftführerin Mag. Thalhammer, über die Beschwerde 1. des J E und 2. der W E, beide in E, beide vertreten durch Dr. Gerald Fürst, Rechtsanwalt in Strasswalchen, Salzburger Straße 2, gegen den Bescheid des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft vom 16. Juni 1999, Zl. 411.432/02-I4/99, betreffend wasserpolizeiliche Aufträge (mitbeteiligte Parteien: 1. N G und 2. R G, beide in E), zu Recht erkannt:

Normen

VwRallg;
WRG 1959 §138 Abs1 lita;
WRG 1959 §38;
WRG 1959 §41;
WRG 1959 §42 Abs1;
VwRallg;
WRG 1959 §138 Abs1 lita;
WRG 1959 §38;
WRG 1959 §41;
WRG 1959 §42 Abs1;

 

Spruch:

Spruchabschnitt II lit. b des angefochtenen Bescheides wird wegen Rechtswidrigkeit infolge Verletzung von Verfahrensvorschriften aufgehoben.

Im Übrigen wird die Beschwerde als unbegründet abgewiesen.

Der Bund hat den Beschwerdeführern Aufwendungen in der Höhe von S 15.000,-- binnen zwei Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

Mit Bescheid vom 7. Juli 1997 erließ der Landeshauptmann von Salzburg (LH) folgenden wasserpolizeilichen Auftrag:

"Gemäß § 73 Abs. 2 des Allgemeinen Verwaltungsgesetzes 1991 - AVG, BGBl. Nr. 51/1991 i.d.g.F. und § 138 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 des Wasserrechtsgesetzes 1959 - WRG 1959, BGBl. Nr. 215 i. d.g.F., wird auf Grund des eingebrachten Devolutionsantrages von (mitbeteiligte Parteien) vom 22.10.1996 nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung am 22.4.1997 seitens des Landeshauptmannes von Salzburg als sachlich in Betracht kommende Oberbehörde ausgesprochen:

I. Unbedingter Beseitigungsauftrag:

(Den Beschwerdeführern) wird gemäß § 138 Abs. 1 lit. a

WRG 1959 aufgetragen:

1. Verrohrung 1 E:

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