OGH IIZR183/64 (RS0103965)

OGHIIZR183/6428.3.2012

Rechtssatz

Der materielle Inhalt einer Versicherungsbedingung, nicht ihre äußere Erscheinungsform, ist dafür entscheidend, ob es sich um eine Risikobeschränkung oder um eine Obliegenheit handelt. Trotz entgegenstehender Bezeichnung liegt eine (verhüllte) Obliegenheit vor, wenn das Verhalten des Versicherungsnehmers dazu dienen soll, dem Haftpflichtversicherer die Prüfung der Haftpflichtfrage zu erleichtern.

Veröff: VersR 1967,771

*D*

 

Normen

VersVG §6 E
VersVG §15a

2 ZR 183/64AUSL22.06.1967
7 Ob 47/00pOGH29.05.2000

nur: Der materielle Inhalt einer Versicherungsbedingung, nicht ihre äußere Erscheinungsform, ist dafür entscheidend, ob es sich um eine Risikobeschränkung oder um eine Obliegenheit handelt. (T1)

7 Ob 250/01tOGH17.10.2001

nur T1

7 Ob 70/03zOGH28.04.2003

Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier: Art 2.4 AVB Betriebsunterbrechungsversicherung freiberuflich Tätiger (ABFT) 1995. (T2)

7 Ob 41/04mOGH06.07.2004

nur T1; Veröff: SZ 2004/104<br/><br/><br/><br/><br/>

7 Ob 260/04tOGH17.11.2004

nur T1; Beisatz: Bei der Bestimmung des Pkt 1.1.e) AVB 1999 handelt es sich um einen sekundären Risikoausschluss. (T3)<br/><br/><br/>

7 Ob 179/05gOGH31.08.2005

nur T1<br/><br/><br/><br/>

7 Ob 274/06dOGH08.03.2007

nur T1; Beisatz: Der „baufällige Zustand" eines Gebäudes im Sinne des Art 1 Abs 7 lit e AStB 1986 begründet einen Risikoausschluss und keine verhüllte Obliegenheit. (T4)

7 Ob 132/07yOGH04.07.2007

Auch; Beisatz: Bei § 5 Abs 2 lit f AKVB 1991 handelt es sich um eine „verhüllte Obliegenheit". (T5)

7 Ob 75/10wOGH30.06.2010

Auch

7 Ob 100/11yOGH28.03.2012

Auch

Dokumentnummer

JJR_19670622_AUSL000_0020ZR00183_6400000_001

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