OGH 11Os47/95; 15Os114/96; 14Os86/98; 15Os4/11v; 23Ds6/25x (RS0098130)

OGH11Os47/95; 15Os114/96; 14Os86/98; 15Os4/11v; 23Ds6/25x29.4.2026

Rechtssatz

Eine bloße Verlesungsfiktion ("..... als verlesen gelten .....") ersetzt nicht die tatsächliche Verlesung der betreffenden Aktenstücke. Die Begründung des Schuldspruches mit solcherart nicht zum Gegenstand der Hauptverhandlung gemachten Beweismitteln ist daher offenbar unzureichend im Sinn des § 281 Abs 1 Z 5 StPO.

Normen

StPO §252
StPO §258 Abs1
StPO §281 Abs1 Z5 B

11 Os 47/95OGH28.06.1995
15 Os 114/96OGH01.08.1996
14 Os 86/98OGH28.07.1998

Vgl auch; Beisatz: Der Verlesungsverzicht der Parteien kann eine Einbringung in die Hauptverhandlung nicht ersetzen. (T1)

15 Os 4/11vOGH21.09.2011

Vgl auch

23 Ds 6/25xOGH29.04.2026

vgl

Dokumentnummer

JJR_19950628_OGH0002_0110OS00047_9500000_001

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