OGH 7Ob652/76; 6Ob588/79; 3Ob49/90; 6Ob1697/93; 6Ob619/95; 9ObA23/96; 2Ob211/98; 9ObA230/01s; 1Ob178/02m; 6Ob158/07i; 3Ob54/26a (RS0032697)

OGH7Ob652/76; 6Ob588/79; 3Ob49/90; 6Ob1697/93; 6Ob619/95; 9ObA23/96; 2Ob211/98; 9ObA230/01s; 1Ob178/02m; 6Ob158/07i; 3Ob54/26a29.4.2026

Rechtssatz

Im Zweifel muss eine Vereinbarung über die Form des Widerrufs eines gerichtlichen Vergleiches als prozessrechtliche Vereinbarung angesehen werden.

Normen

ABGB §1380 A
ZPO §204 B
ZPO §204 H

7 Ob 652/76OGH02.09.1976

Veröff: EvBl 1977/72 S 160 = JBl 1977,428 (mit Anmerkung von Sprung)

6 Ob 588/79OGH24.10.1979

Vgl auch; Veröff: AnwBl 1980,122 (ablehnend Fenzl)

3 Ob 49/90OGH29.08.1990
6 Ob 1697/93OGH22.12.1993
6 Ob 619/95OGH09.11.1995
9 ObA 23/96OGH10.04.1996
2 Ob 211/98OGH13.08.1998
9 ObA 230/01sOGH28.11.2001

Beisatz: Der Endtermin für einen Vergleichswiderruf und die konkrete Form des Widerrufs unterliegen der Disposition der Parteien und müssen nach dem Parteiwillen im Einzelfall ausgelegt werden. (T1)

1 Ob 178/02mOGH30.09.2002

Beis wie T1

6 Ob 158/07iOGH13.09.2007

Vgl auch; Beis wie T1

3 Ob 54/26aOGH29.04.2026

Beisatz wie T1<br/>Beisatz: Hier: Der vorliegende Vergleich sollte nach seinem eindeutigen Wortlaut rechtswirksam werden, wenn er nicht unter Nachweis der ausdrücklichen Nichtzustimmung der Rechtsschutzversicherung widerrufen wird. (T2)

Dokumentnummer

JJR_19760902_OGH0002_0070OB00652_7600000_002

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