Bundesgesetze

§ 293 ASVG

Aktuelle FassungIn Kraft seit 1.1.2017

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Richtsätze

§ 293.

(1) Der Richtsatz beträgt unbeschadet des Abs. 2

  1. a) für Pensionsberechtigte aus eigener Pensionsversicherung,
  • wenn sie mit dem Ehegatten (der Ehegattin) oder dem/der eingetragenen PartnerIn im gemeinsamen Haushalt leben 1 120,00 € (Anm. 1),
  • wenn die Voraussetzungen nach sublit. aa nicht zutreffen und sublit. cc nicht anzuwenden ist 882,78 € (Anm. 2),
  • wenn die Voraussetzungen nach sublit. aa nicht zutreffen und die pensionsberechtigte Person mindestens 360 Beitragsmonate der Pflichtversicherung auf Grund einer Erwerbstätigkeit erworben hat 1 000 € (Anm. 3),
  • für Pensionsberechtigte auf Witwen(Witwer)pension oder Pension nach § 259 747,00 € (Anm. 2),
  1. c) für Pensionsberechtigte auf Waisenpension:
  • bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres 274,76 € (Anm. 4),
  • falls beide Elternteile verstorben sind 412,54 € (Anm. 5),
  • nach Vollendung des 24. Lebensjahres 488,24 € (Anm. 6),
  • falls beide Elternteile verstorben sind 747,00 € (Anm. 2).

Der Richtsatz nach lit. a erhöht sich um 120,96 € (Anm. 7) für jedes Kind (§ 252), dessen Nettoeinkommen den Richtsatz für einfach verwaiste Kinder bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres nicht erreicht.

________________________

(Anm. 1: gemäß BGBl. II Nr. 391/2016 für das Kalenderjahr 2017: 1 334,17 €

und gemäß BGBl. II Nr. 339/2017 für das Kalenderjahr 2018: 1 363,52 €

Anm. 2: für 2017: 889,84 €

für 2018: 909,42 €

Anm. 3: für 2018: 1 022,00 €

Anm. 4: für 2017: 327,29 €

für 2018: 334,49 €

Anm. 5: für 2017: 491,43 €

für 2018: 502,24 €

Anm. 6: für 2017: 581,60 €

für 2018: 594,40 €

Anm. 7: für 2017: 137,30 €

für 2018: 140,32 €)

(2) An die Stelle der Richtsätze und der Richtsatzerhöhung gemäß Abs. 1 treten ab 1. Jänner eines jeden Jahres, erstmals ab 1. Jänner 2001, die unter Bedachtnahme auf § 108 Abs. 6 mit dem Anpassungsfaktor (§ 108f) vervielfachten Beträge.

(3) Hat eine Person Anspruch auf mehrere Pensionen aus einer Pensionsversicherung nach diesem oder einem anderen Bundesgesetz, so ist der höchste der in Betracht kommenden Richtsätze anzuwenden. In diesem Fall gebührt die Ausgleichszulage zu der Pension, zu der vor Anfall der weiteren Pension Anspruch auf Ausgleichszulage bestanden hat, sonst zur höheren Pension.

(4) Haben beide Ehegatten oder eingetragenen PartnerInnen Anspruch auf eine Pension aus einer Pensionsversicherung nach diesem oder einem anderen Bundesgesetz und leben sie im gemeinsamen Haushalt, so besteht der Anspruch auf Ausgleichszulage bei der Pension, bei der er früher entstanden ist.

(5)Aufgehoben.

Anmerkung

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Ausgleichszulage (T)

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Ausgleichszulage (T)

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Ausgleichszulage (T)

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Ausgleichszulage (M)

Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Ausgleichszulage (T)

ÜR: Art. 79 Abs. 2, BGBl. I Nr. 135/2009

Zuletzt aktualisiert am

07.02.2018

Gesetzesnummer

10008147

Dokumentnummer

NOR40190821