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Blockchain und Strafrecht – Herausforderungen und Chancen

WirtschaftsstrafrechtSteuerrechtKonstantina PapathanasiouZWF 2022, 178 - 184 Heft 5 v. 1.9.2022

Die Entstehung der Blockchain vor fast 14 Jahren fällt zwar mit der Entstehung der Kryptowährung Bitcoin zusammen, die Blockchain ist aber viel mehr als nur Bitcoins. Am 31. 10. 2008 wurde nämlich erstmals unter dem bis heute nicht identifizierbaren Pseudonym Satoshi Nakamoto das bahnbrechende Dokument „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“ in Umlauf gebracht. Auf nur acht Seiten wurden verschiedene kryptografische Instrumente miteinander verbunden, um ein dezentrales, mithin auf das Vertrauen gegenüber einer dritten Instanz (dh einer Bank) verzichtendes Transaktionssystem für digitales Bargeld zu errichten. Nur einige Monate später wurden die ersten Bitcoins auf der Blockchain auch tatsächlich geschaffen. Dieser Beitrag will möglichst umfassend schildern, welche Herausforderungen und Chancen die Blockchain-Technologie für das Strafrecht mit sich bringt. Vorab stellt sich aber eine technische Frage: Was ist die Blockchain überhaupt, und was kann ein Nichtinformatiker darunter verstehen? Wie sieht die Funktionsweise einer Blockchain aus?

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