Das aus dem Jahr 2006 stammende österreichische Modell einer Verantwortlichkeit von Verbänden für Straftaten ist in vielerlei Hinsicht „State-of-the-Art“ im deutschsprachigen Rechtsraum. Der präventive Ansatz der Compliance-Förderung vor dem Hintergrund angemessener Ahndung beruht neben einem differenzierten Verfahrenserledigungs- und Sanktionsinstrumentarium auf einem sachgerechten materiellrechtlichen Verantwortlichkeitsmodell.

