Der Kl wurde vom bekl UVTr im Jahr 2012 aufgrund eines Arbeitsunfalls eine Versehrtenrente in Höhe von 35 % der Vollrente zuerkannt. Tatsächlich betrug die Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) damals bloß 10 %. In einem Vorprozess im Jahr 2015 war ihre Klage gegen eine Herabsetzung der Rente auf 25 % erfolgreich, da keine weitere Änderung der Unfallfolgen festgestellt wurde. Im Jahr 2021 setzte die Bekl die Rente auf 20 % herab, da sich die tatsächliche MdE gegenüber dem ursprünglichen Gewährungszeitpunkt um 5 % verringert hatte.

