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Verbrauchergewährleistung - Vermutung der Mangelhaftigkeit im Übergabezeitpunkt

RechtsprechungSchuldrechtBearbeiter: Wolfgang KolmaschZak 2026/55Zak 2026, 38 Heft 2 v. 2.2.2026

VGG: § 10 Abs 1, § 11 Abs 1

Auch ein Mangel, der bei Übergabe erst latent vorhanden war, begründet Gewährleistungsansprüche.

Die Vermutung der Mangelhaftigkeit im Übergabezeitpunkt nach § 11 Abs 1 VGG greift ein, wenn der Verbraucher nachweisen kann, dass sich die Ware innerhalb der Vermutungsfrist von einem Jahr ab Übergabe in einem Zustand befunden hat, der als Mangel zu qualifizieren wäre, wenn er schon bei Übergabe vorhanden gewesen wäre. Der Unternehmer muss die Vermutung durch den Beweis des Gegenteils entkräften.

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