Diesmal: Im Mittelpunkt stehen zentrale umweltrechtliche Themen, die sowohl legislative Neuerungen als auch richtungsweisende Gerichtsentscheidungen betreffen. Neue Entwicklungen in der Umweltgesetzgebung der EU zeichnen sich ab: Die Europäische Kommission (im Folgenden „EK“) hat einen Vorschlag zur Änderung des EU-Klimagesetzes sowie zur Einführung einer Bewertungsmethode für die Treibhausgasemissionen von kohlenstoffarmem Wasserstoff und kohlenstoffarmen Brennstoffen vorgelegt. Auch der EuGH hat sich mit wichtigen umweltrechtlichen Fragen befasst: Die Rs C-254/23 zur Erweiterten Herstellerverantwortung erörtert Grundlagen und Grenzen des Marktmonopols zur Durchsetzung von Recyclingverpflichtungen. Die Rs C-287/24 beleuchtet die Voraussetzungen für materienspezifisches Unionskrisenrecht im Bereich der Gemeinsamen Agrarpolitik (im Folgenden „GAP“).

