Die Ermittlung des Konzernrückhalts („implicit support“) bei der Bepreisung konzerninterner Finanztransaktionen wird schon lange kontrovers diskutiert. Obwohl nur ein Aspekt unter vielen, gilt dieser Punkt als häufiger Streitpunkt in Betriebsprüfungen und Verständigungsverfahren und war bereits Gegenstand einiger prominenter Gerichtsfälle. Auch bei Ratingagenturen und Banken, deren Vorgehensweisen oft als Orientierung herangezogen werden, gibt es dazu nicht nur eine einzige Vorgehensweise, sondern werden im Detail unterschiedliche Auslegungen vertreten. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die derzeitigen Regelungen, die Herausforderungen bei der Anwendung und liefert Anregungen für die Umsetzung in der Praxis.

