Verrechnungspreise sind regelmäßig ein Streitthema in Betriebsprüfungen, und die Auslegung des Fremdvergleichsgrundsatzes stellt auch Steuerexperten vor Herausforderungen. Die quantitative Bestimmung von Verrechnungspreisen erfolgt überwiegend im Rahmen von Datenbankanalysen. Finanzverwaltungen hinterfragen regelmäßig sogenannte pan-regionale Datenbankanalysen, welche Vergleichswerte aus unterschiedlichen Ländern umfassen. In diesem Beitrag zeigen die Autoren anhand einer empirischen Auswertung für Europa, dass aufgrund fehlender Datengrundlage die Verwendung von pan-regionalen Analysen alternativlos ist.

