In Zeiten von Massenkonsum und Wegwerfgesellschaft, in der Kurzlebigkeit und die rasche Weiterentwicklung von Produkten den Alltag regieren, werden nicht nur die Berge auf den Müllhalden immer größer, sondern auch die daraus resultierenden verheerenden Folgen für unsere Umwelt und Gesundheit. Es wird in den nächsten Jahren entscheidend sein, der Abfallvermeidung (endlich) höchste Priorität zu geben, weshalb Wiederverwendung und Reparatur zunehmend in den Fokus rücken müssen. Um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft etablieren zu können, wird auch ein grundlegendes Umdenken bei der Auslegung des Abfallbegriffs unerlässlich sein. Der Beitrag widmet sich der Reparatur als notwendigem Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft und ruft die Bindung der Auslegung an den Wortlaut des Gesetzes in Erinnerung. (FN )

