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Darf eine medikamentöse Freiheitsbeschränkung entgegen dem erklärten Willen des für die Besorgung aller Angelegenheiten betrauten Sachwalters vorgenommen werden? (FN 1)

HeimAufG, UbG & SachwalterrechtFragen aus der PraxisAufsatzHR Dr. Hans Peter ZierlÖZPR 2015/74ÖZPR 2015, 120 Heft 4 v. 1.4.2015

Ja. Eine medikamentöse Freiheitsbeschränkung im Sinne des HeimAufG liegt vor, wenn eine Ortsveränderung einer betreuten oder gepflegten Person (Bewohner) gegen oder ohne ihren Willen mit medikamentösen Maßnahmen unterbunden wird (§ 3 Abs 1 HeimAufG).

Abstract aus ÖZPR bearbeitet von LexisNexis ARD Orac.

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