https://doi.org/10.47782/oeba202602014101
"Die Zweite Sparkasse" sieht sich als eine Bank mit Herkunft, Zukunft und sozialer Verantwortung für armuts- und ausgrenzungsgefährdete Persönlichkeiten. Sie wurde 2006 in Wien auf Initiative und mit Mitteln der Erste Stiftung gegründet, um Menschen ohne Zugang zu einem Bankkonto eine Lösung zu bieten. Mit der gesetzlichen Einführung des Basiskontos hat sich ihr Auftrag weiterentwickelt: Heute steht die Zweite Sparkasse für ein innovatives Geschäftsmodell, das soziale Inklusion und finanzielle Teilhabe in den Mittelpunkt stellt. Sie knüpft an die ursprüngliche Idee des Sparens an und interpretiert sie neu – als Antwort auf die Herausforderungen einer Gesellschaft, in der Ausgrenzung überwunden werden muss. Die Erste Stiftung, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist, war Mitinitiator des Projekts "Die Zweite Sparkasse". Diese lässt sie das Gründungsmotiv der Ersten österreichischen Spar-Casse aus dem Jahr 1819 neu aufleben: "Kein Alter, kein Geschlecht, kein Stand, keine Nation ist von den Vorteilen ausgeschlossen, welche die Spar-Casse jedem Einlegenden anbietet."

