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Künstliche Intelligenz und mögliche Vergütungsmodelle

MusikPaul Fischer*)*)Dr. Paul Fischer, Leiter des Direktionsbereiches Recht in der AKM und austro mechana, Leiter des Geschäftsbereiches Speichermedienvergütung.Medien und Recht 2026, 65 Heft 1a v. 15.3.2026

Einleitung

Das Aufkommen generativer künstlicher Intelligenz hat Rechteinhaber weltweit auf den Plan gerufen. Die neuen KI-Modelle machen Kunstschaffenden aller Werkkategorien zunehmend Konkurrenz. Das wirtschaftliche Hauptproblem liegt darin, dass Betreiber von KI-Systemen kostengünstig und schnell eine Vielzahl von Erzeugnissen generieren können, die dem Charakter geschützter Werke zumindest ähnlich kommen. Die mangelnde Qualität oder Originalität ist dabei kein Ausschlusskriterium für Nutzer; vielmehr orientieren sie sich an dem wesentlich niedrigeren Preis, der v.a. mangels Lizenzierungsmöglichkeit der Verwertungsgesellschaften entsteht.

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