Digitale Fotos, Videos und Screenshots bestimmen längst den Beweisalltag österreichischer Strafgerichte – doch ihre Echtheit wird angesichts rasanter Fortschritte bei generativer KI und durch die Omnipräsenz von sog „Deepfakes“ immer öfter in Zweifel gezogen. Manipulierte Screenshots und Fotos lassen sich heute in Minuten herstellen und werfen neue, bislang wenig relevante Fragen der Beweiswürdigung auf. Der folgende Beitrag zeigt, warum Strafverteidiger:innen und Richter:innen die Integrität digitaler Spuren künftig systematisch hinterfragen müssen und welche forensischen Methoden zur Authentizitätsprüfung zur Verfügung stehen.

