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Adjustierung der Kapitalflussrechnung bei nicht aktivierbaren immateriellen Investitionen

Accounting for Value?SteuerrechtAndreas HaakerIRZ 2025, 237 - 241 Heft 6 v. 1.6.2025

Der Free-Cash-Flow (FCF) gilt als eine zentrale Bewertungs- und Steuerungskennzahl, welche von vielen Unternehmen als KPI (Key Performance Indicator) definiert und kommuniziert wird. Die Kapitalflussrechnung legt die Zusammensetzung des Free-Cash-Flows (= operativer Cash-Flow (OCF) +/– Investitions-Cash-Flow (ICF)) offen und indiziert dabei auch Höhe, Entwicklung und Verwendung des im OCF zum Ausdruck kommenden Innenfinanzierungspotenzials für langfristig wirksame Investitionsauszahlungen, die sachlich richtig im ICF zu berücksichtigen wären. IAS 7.16 beschränkt jedoch den Inhalt des ICF auf aktivierbare Investitionsauszahlungen und schließt somit bedeutende nicht aktivierbare immaterielle Investitionen von der Erfassung im ICF aus, die sich somit negativ im OCF niederschlagen. Dieses „Accounting-Mismatch“ stellt eine gewisse Herausforderung für die Finanzanalyse dar.

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