Die Diskussion um die Angemessenheit der Vorstandsvergütung bewegt seit vielen Jahren Wissenschaft, Praxis und die allgemeine Bevölkerung gleichermaßen. Oftmals wird dabei primär auf die absolute Höhe der Vorstandsvergütung, die (v.a. international) regelmäßig in die Millionen geht, abgestellt. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sind variable Vergütungsbestandteile, die an das Erreichen von finanziellen und nicht-finanziellen Zielen geknüpft sind. Dieser Beitrag widmet sich der Frage, wie anspruchsvoll die Zielvorgaben für die variablen Vergütungsbestandteile österreichischer und deutscher Vorstände ausgestaltet sind. Insbesondere wird dabei auf etwaige Unterschiede und Herausforderungen bei finanziellen und nicht-finanziellen Kennzahlen eingegangen.

