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Human Resources neu denken

ManagementSteuerrechtKarl LangGRC-aktuell 2026, 21 - 28 Heft 1 v. 15.3.2026

Der aktuelle Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) ist geprägt von einer dynamischen Entwicklung und ersten vielversprechenden Erfahrungen in zahlreichen Fachbereichen des Personalmanagements. KI wird bereits erfolgreich zur Automatisierung und Objektivierung von Personalprozessen genutzt. Unternehmen berichten von Effizienzsteigerungen, einer verbesserten Datenbasis für Entscheidungen und einer Entlastung der HR-Teams von Routinetätigkeiten. Dennoch sind auch die Grenzen des Einsatzes spürbar: Die menschliche Komponente bleibt für die Entscheidungsqualität sowie das Kandidaten- und Mitarbeitererlebnis zentral, da KI zwar Routineaufgaben übernimmt, aber Empathie, ethische Verantwortung und die Berücksichtigung individueller Lebenssituationen nicht ersetzen kann. Herausforderungen bestehen zudem in der Sicherstellung von Transparenz, Fairness und Datenschutz, da Algorithmen auf historischen Daten basieren und bestehende Vorurteile übernehmen können. Insgesamt zeigt sich, dass KI im Personalmanagement einen signifikanten Mehrwert bietet, ihre Grenzen jedoch dort liegen, wo komplexe, zwischenmenschliche und ethische Fragestellungen im Vordergrund stehen. Dieser Beitrag beleuchtet praxisnah die Anwendungsmöglichkeiten von KI im Personalmanagement. Dabei werden nicht nur die Vorteile und Effizienzgewinne aufgezeigt, sondern auch die Risiken, ethischen Themen und Anforderungen an die Governance zur Missbrauchsvermeidung diskutiert.

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