Zusammenfassung: Die Autoren geben eine Übersicht über die einschlägigen nationalen und gemeinschaftsrechtlichen Rechtsgrundlagen und Rahmenbedingungen für die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Entscheidungen in der tschechischen Republik. In diesem Zusammenhang nehmen sie auch zur Anwendbarkeit des Lugano-Übereinkommens und den Formalerfordernissen für die Beantragung der Anerkennung ausländischer Entscheidungen Stellung und beschreiben den Ablauf des Vollstreckungsverfahrens bei Vorliegen eines inländischen Titels, eines Titels eines EU-Mitgliedsstaats oder eines Drittstaats. Weiters beschreiben sie die Differenzierungsmerkmale zwischen der gerichtlichen Zwangsvollstreckung und der Vollstreckung durch einen privaten Exekutor.

