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Sparen? Aber nicht bei der Rüstung

WirtschaftAndrás SzigetvariDer Standard 2026/2725948Der Standard 2026, 13 Heft 8 v. 17.2.2026

Neue Waffen, womöglich ein längerer Wehrdienst. Die Aufrüstungspolitik in Europa ist in Österreich inzwischen voll angekommen. Die Liste von fixierten Beschaffungsaktionen im Verteidigungsministerium ist lang. Gerade erst wurde der Kaufvertrag für zwölf neue Leonardo-Jets zur Stärkung der Luftverteidigung unterzeichnet. Gesamtkostenpunkt: 1,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig ersetzt das Bundesheer seine alten Transportflugzeuge mit vier Embraer C-390-Maschinen, die ab 2028 eintreffen. Je Flieger fallen 130 bis 150 Millionen Euro an. Daneben wurden zwölf neue Black-Hawk-Hubschrauber (720 Millionen Euro) erworben, die ebenfalls 2028 kommen sollen. Das Heer erneuert seine 35-Millimeter-Luftabwehrsysteme (Investitionsrahmen 700 Millionen), die Leopard-Kampfpanzer und Ulan-Schützenpanzer werden modernisiert (etwa 760 Millionen Euro zusammen) und gleichzeitig werden neue Leonardo-Hubschrauber („AW169 Lion“) ausgeliefert.

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