Die Budgetdefizite müssen runter. Das gilt nach den finanziellen Eskapaden der Energiekrise und der Corona-Ära für die ganze EU. Überall in der Union wird gespart. In Österreich soll heuer um rund 1,7 Prozent weniger ausgegeben werden, als es ohne Konsolidierung der Fall wäre. Die Folgen kommen bei jedem Einzelnen an: ob man nun keinen Klimabonus bekommt oder mehr Geld für das Öffi-Jahresticket hinlegen muss. Aber staatliches Sparen ist ein zweischneidiges Schwert. Detaillierter und fundierter als bisher bekannt zeigt dies eine neue, bisher unveröffentlichte Studie des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (Wiiw), die dem STANDARD exklusiv vorliegt.

